Hallo, da bin ich…

Hallo, da bin ich…

 

Mit einem lauten Lachen wachte ich auf. Das erste was meine Augen erblickten, war das erstaunte Gesicht meiner Frau. Als ich erzählte, wen ich im Land der Träume kennen gelernt hatte, musste sie schmunzeln. „Solange es keine andere Frau ist, soll’s mir recht sein.“ Ihre Begeisterung hielt sich in Grenzen. Allerdings wusste sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht, mit was für einem putzigen Kerl, ich das Ende der Nacht verbracht hatte.

Für mich jedoch stand fest, dass ich ihr zeigen wollte, wie der Butterkeksninja aussah, um totales Verständnis für meine Begeisterung von ihrer Seite zu erlangen.

Bis zum Zeitpunkt seiner Geburt sollten jedoch noch Monate vergehen.

Relativ schnell sicherte ich mir die entsprechende Domain. Man kann ja nie wissen! Immer wieder fragte ich mich, wie denn der Butterkeksninja auszusehen hatte. Dummerweise hatte ich ihn ja so genau nicht vor Augen und zudem war mir aus dem Traum ja auch nur noch der Begriff in Erinnerung.

Er musste sich auf jeden Fall mit einem Butterkeks bewaffnen und sonst halt wie ein Ninja aussehen. Da ich nicht der versierteste Zeichner bin, startete ich einige Versuche am PC, die aber mehr oder minder meinem Ideal nicht entsprachen. Verschiedene Bilder von Butterkeksen im Internet führten ebensowenig zu innerer Befriedigung, wie die üblichen „vercomicten“ Ninja-Figuren.

Irgendwann jedoch fing ich einfach an zu konstruieren. Mit simplen Formen. Ich dachte mir, dass dies ohnehin nur der richtige Weg sein könne. Ich wollte ja auch keine Kollisionen mit irgendwelchen Urheberrechten anderer Figuren provozieren. Und so entstand, nur aus Kreisen und Ovalen der „Butterkeksninja“. Er gefiel mir. Er gefiel mir nicht. Dann gefiel er mir wieder. Und außerdem hing ich mittlerweile schon an ihm. Als ich meine Frau um „fachmännischen“ Rat bat und sie anfing den kleinen Kerl aus gestalterischer und künstlerischer Sicht zu sezieren wie Dr. Quincy auf seinem Gerichtsmediziner-Tisch, musste ich ihn schützen wie mein eigen Fleisch und Blut. Und da wusste ich, dass ER der Richtige ist… Nein, nein! Sie fand ihn auch schon ganz gut.

Wieder einge Zeit später, wollte ich meine Zuneigung zum Butterkeksninja allen Menschen zeigen und ließ mir, von einem befreundeten Werbetechniker ein T-Shirt machen. Schon bei der Vorstellung heimste der sympathische kleine Kerl viel Lob ein. Ich konnte es kaum noch erwarten ihn auf seinem Shirt zu sehen und fieberte dem Termin der Fertigstellung ungeduldig entgegen.

Doch dann war es so weit. Ich konnte ihn abholen. Und er war noch schöner als ich ihn mir vorgestellt hatte. Mein Freund sagte mir, dass er das Shirt schon verteidigen musste, weil eine Frau es ihm abkaufen wollte. Gott sei Dank konnte er sich durchsetzen. Was hätte ich nur getan. Endlich konnte ich ihn an mir tragen und aller Welt zeigen – Wir gehören zusammen!

Nein Spaß beiseite. Eine derartige Ansammlung von Emotionen war nicht im Spiel, aber ich war zufrieden und gespannt, wie so die Rückmeldungen sein würden. Ich hatte auch noch einen Body für meine gerade geschlüpfte Tochter machen lassen und konnte mir schon lebhaft vorstellen, wie zuckersüß sie darin aussehen würde.

Tatsächlich kamen die beiden Teile bei meiner Frau auch sehr gut an. Sie war sichtlich begeistert. Endlich! Und natürlich war es auch so, dass meine Kleine in dem Body auch sowas von putzig aussah. Mittlerweile ist sie schon zwei Jahre alt und sagt freudestrahlend „Butter“, wenn ich eins von den T-Shirts anhabe.

In den kommende Wochen präsentierte ich das Shirt immer wieder gerne bei Freunden und Bekannten, denen ich immer nur schwerlich klar machen konnte, dass der Kollege meiner Feder entstammt. Die Reaktionen waren u.a. „Cool, wo ist das denn her?“, „Och wie putzig!“ und “ Ja klar! Selbstgemacht!“.

Ein Kumpel, der sich das T-Shirt von mir zum Geburtstag gewünscht hatte, ermutigte mich immer wieder, indem er mir versicherte, er sei sogar auf einem ACDC-Konzert von den harten Jungs gefragt worden, wo man das T-Shirt kaufen könne.

 

Ich habe lange überlegt, wie ich die Shirts an den Mann bringen kann und freue mich jetzt, auf Hinweis meiner Frau, den Weg über Spreadshirt gefunden zu haben. Mal sehen was daraus wird. Es wird mir auf jeden Fall eine Riesenfreude sein, wenn ich irgendwann mal einen Fremden mit einem Butterkeksninja-Shirt rumlaufen sehe. Ich hoffe er wird Euch ebenso gut gefallen wie meiner Familie, meinen Freunden und mir.

butterkeks

Ein Gedanke zu „Hallo, da bin ich…

PassiGeschrieben am  10:44 am - Sep 21, 2017

Liebe BKN Freunde,

wenn Ihr Euch tatsächlich für eines der T-Shirts interessiert, dann sprecht nochmal kurz mit mir. Ich werde Euch dann über vorhandene Größen und ähnliches informieren. Die Qualität der Textilien ist von mir nicht beeinflussbar, aber sehr gut.

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